Bahnverbindung

Bahnverbindungen gibt es mittlerweile auf der ganzen Welt. Im Konkurrenzkampf zwischen Bahn und Privatauto im Ferienverkehr hat die Bahn einen großen Nachteil, den des Umsteigens mit Gepäck. Besonders in den großen Bahnhöfen wie Zürich ist das Umsteigen für eine Familie mit Feriengepäck aufwendig. Dazu kommt, dass bei Verspätungen die Anschlüsse oft nicht warten und der Reisende nervös wird, weil er nicht weiß, ob der Anschluss abgewartet wird. Das Konzept der Bahn versucht diesen Nachteil zu eliminieren, oder zumindest abzuschwächen, indem die DB mit der Fahrplanverdichtung vom Stunden- zum Halbstundentakt auf den verkehrsstarken Streckenabschnitten, einen direkten Zuglauf und damit für viele Orte eine neue umsteigefreie Bahnverbindung anbietet. Dem reisegewohnten Geschäftsmann bietet sich halbstündlich die Bahnverbindung XY an, während die zeitlich flexiblere und weniger mobile Familie mit Gepäck für ihre Reise XY den durchlaufenden Zug wählen wird. Häufigere und zusätzlich neue direkte Verbindungen bewirken gemeinsam eine starke Reduktion der durchschnittlichen Wartezeit der Reisenden bei nach wie vor unumgänglichem Umsteigen im Intercity und Schnellzugsverkehr. Das Motto rascher ans Ziel zeigt sich nicht überall einsatzfähig, z.B. Hochgeschwindigkeitsbahnen wie der französische TGV sind für die kleinräumige Schweiz nicht die richtige Lösung. Bessere Anschlüsse, erleichtertes Umsteigen, neue Direktverbindungen und nicht zuletzt modernste Lokomotiven mit besserer Beschleunigung und höherer Geschwindigkeit werden die Reisezeit trotzdem erheblich verringern. Am liebsten möchten die Reisenden bis ans Ziel im gleichen Wagen sitzen bleiben, das entspricht einem Gefühl vom angenehmen Reisen und ist und bleibt ein Ziel, wenigstens für die Haupt Bahnverbindungen. Untersuchungen in Frankreich haben gezeigt, dass bei umsteigefreien Verbindungen nach Touristenorten die Zahl der Bahnbenützer erheblich zunimmt. Es bestehen heutzutage z.B. schon umsteigefreie Verbindungen von Basel nach Chur und von Basel ist Berner Oberland und ins Oberwallis, aber es gibt noch keine Direktverbindungen von der Romandie und Bern in die Touristenregion Graubünden. Es werden große Anstrengungen unternommen, um die Umsteigeverhältnisse in Chur, wo aus technischen Gründen immer umgestiegen werden muss, zu verbessern. Es müssen aber auch andere Schwachstellen in der Transportkette beseitigt werden, z.B. das Umsteigen in Zürich. Mit Direktzügen alle zwei Stunden kann den weniger zeitgebundenen Feriengästen das Umsteigen erspart bleiben, und bei Verspätungen wird mit der Direktverbindung sicher der Anschlusszug nicht verpasst. Die wichtigsten Bahnverbindungen im gesamten Bahnnetz sind eigentlich der regionale Bahnverkehr. Diese Züge verkehren meist stündlich und werden vor allem von Berufspendlern genutzt, die jeden Tag an einen anderen Ort im Nahverkehr reisen müssen. Es ist sehr bequem mit den Nahverkehrszügen zu reisen und die vielen Bahnverbindungen zu nutzen, Pendler können ihre Büroarbeit im Zug erledigen oder sich von den Strapazen des Tages erholen, ohne auf den Verkehr achten zu müssen. Die Geschwindigkeit ist mit 70 bis 90 km / Std nicht so hoch und als gemütlich einzustufen, die Nahverkehrszüge halten fast an jedem Bahnhof, sodass man auch ohne Auto von einem Ort zum nächsten kommt. Die Züge wurden auf eine moderne Doppelstockbasis ausgelegt, um noch mehr Passagiere befördern zu können. Die Bahn fährt nicht nur von einem Ort zum anderen, sondern bietet sowohl am Bahnhof als auch an Bord der Züge einen umfassenden Service, damit sich die Passagiere jederzeit wohlfühlen.